Einführung
Wenn Sie gerade verzweifelt nach „Welcher Version von DaVinci Resolve hat automatische Untertitel?“ suchen, sind Sie wahrscheinlich schon auf dasselbe Problem gestoßen wie viele andere Cutter: widersprüchliche Foreneinträge, veraltete Tutorials und schwammige „Resolve hat Untertitel“-Aussagen, die die entscheidenden Infos zu Version, Lizenz und Hardware verschweigen. Erst mit dem Release 18.5 hat Blackmagic eine bahnbrechende Funktion der DaVinci Neural Engine eingeführt – automatische Spracherkennung mit direkter Untertitel-Erstellung aus dem Ton –, die es vorher schlicht nicht gab.
Für Cutter, die zwischen Deadlines und Barrierefreiheits-Anforderungen jonglieren, ist es Gold wert, genau zu wissen, welche Resolve-Version Auto-Captions unterstützt und wie man diese aktiviert. Hier bekommen Sie die kurze Antwort, eine Erklärung der Unterschiede zwischen Free- und Studio-Version, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aktivierung und Tipps zur Fehlerbehebung. Außerdem vergleichen wir die eingebauten Untertitel mit externen Transkript-Tools wie SkyScribe – damit Sie entscheiden können, ob sich ein Upgrade lohnt oder Outsourcing effizienter ist.
Kurz gesagt: Auto-Captions ab Version 18.5
Mit DaVinci Resolve 18.5 können erstmals automatisch Untertitel aus Audiospuren erstellt werden. Frühere Versionen wie 18.1 oder 18.0 boten nur manuelles Anlegen von Untertitelspuren oder den Import von SRT-Dateien – automatische Transkription war nicht möglich. Blackmagic kündigte die KI‑gestützten Untertitel im April 2023 an, zusammen mit weiteren Neural‑Engine‑Features wie Text-basiertem Schnitt oder verbesserter Sprachisolierung (ymcinema-Artikel).
Fazit: Wenn Sie eine Version älter als 18.5 nutzen, werden Sie die Option „Create Subtitles from Audio“ nicht finden – egal wie lange Sie suchen.
Studio vs. Free: Die Lizenz entscheidet
Hier beginnt oft die Verwirrung: Automatische Untertitel mit Neural Engine gibt es nur in der Studio-Version. Selbst mit Version 18.5 fehlt diese Funktion in der kostenlosen Edition, da die KI-Transkription auf Ressourcen und Optimierungen setzt, die ausschließlich der lizenzierten Studio-Version vorbehalten sind (Blackmagic „What’s New“-Seite).
Wichtige Lizenz-Details:
- Bestehende Studio-Lizenzen können kostenlos auf neue Builds wie 18.5, 19 oder 20 upgraden – Zusatzkosten für KI-Untertitel gibt es keine.
- Fehlt im Startbildschirm oder im „Über DaVinci Resolve“-Fenster der Zusatz „Studio“, läuft die Free-Version – automatische Untertitel sind dann nicht verfügbar.
- Nutzer der Mac‑App‑Store-Version von „Studio“ erleben oft, dass ihre Version hinterherhinkt; Neural‑Engine‑Features tauchen dort mitunter später auf oder laufen anders optimiert.
Bevor Sie Treiber aktualisieren oder neu installieren: Prüfen Sie zuerst, welche Edition Sie nutzen. Für Untertitel direkt in Resolve gilt: Studio ist Pflicht.
So prüfen Sie Version und Edition
Mit wenigen Klicks wissen Sie Bescheid:
- Resolve öffnen und Hilfe → Über DaVinci Resolve auswählen.
- Achten Sie auf die vollständige Versionsangabe: „DaVinci Resolve Studio 18.5.X“ (X kann variieren).
- Fehlt „Studio“, nutzen Sie die kostenlose Edition.
- Updates besser direkt von der Blackmagic-Website laden – dort erscheinen Neural‑Engine‑Features zuerst.
Hardware-Check: Auch mit Studio 18.5+ kann ältere oder inkompatible Hardware Funktionen blockieren oder ausbremsen. Laptops mit integrierter Grafik stoßen hier besonders schnell an Grenzen.
So erstellen Sie automatische Untertitel (ab Studio 18.5)
Wenn Version und Lizenz stimmen:
- Öffnen Sie die Edit- oder Cut-Page mit fertigem Timeline-Schnitt.
- Rechtsklick auf die Tonspur oder über die Menüleiste Create Subtitles from Audio auswählen.
- Sprache festlegen, Bereich definieren (ganze Timeline oder In-/Out-Punkte) und Layout einstellen.
- Resolve verarbeitet das Audio mit der Neural Engine und erstellt eine Untertitelspur mit exakt getimten Segmenten.
Anschließend können Sie Fehler korrigieren, Blöcke teilen oder zusammenführen und das Styling für den Export anpassen.
Die Funktion legt Untertitel direkt in der Timeline an – die Genauigkeit kann jedoch bei komplexem Ton oder Spezialsprachen schwanken. Für klare Sprechertrennung oder präzise Zeitcodes bei mehrsprachigen Interviews nutze ich gern externe Dienste wie SkyScribe: einfach YouTube-Link oder Datei hochladen, und Sie erhalten saubere, fertig strukturierte Untertitel ohne Nachbearbeitung.
Was Resolve ab 18.5 liefert
Die Untertitel entstehen als eigenständige Subtitle Track – nicht als ins Bild eingebrannte Grafiken:
- Jeder Untertitel-Clip ist editierbar, kann formatiert werden und hat exakte Zeitstempel.
- Export in Standardformate wie SRT ist möglich – ideal für YouTube oder Streaming.
- Neuere Versionen (19/20) ergänzen Features wie animierte Untertitel oder Sprecherkennzeichnung, die Kernstruktur bleibt jedoch gleich.
Das ist entscheidend für die Planung: TV‑Sender, die strenge Barrierefreiheits-Anforderungen haben, benötigen oft ein menschliches Lektorat (Sprecherangaben, Geräuschhinweise). Für Social‑Media‑Kurzvideos genügt häufig der direkte Export aus Resolve.
Warum Sie „Create Subtitles from Audio“ nicht finden
Häufige Ursachen:
- Zu alte Version – vor 18.5 keine KI-Transkription.
- Free-Version – Neural‑Engine‑Untertitel fehlen.
- Mac‑App‑Store-Verzögerung – Features kommen oft später.
- Nicht unterstützte Hardware – schwache GPU kann Funktion einschränken.
- Falscher Arbeitsbereich – Menü erscheint nur in Edit/Cut-Pages mit aktiver Timeline-Auswahl.
Falls ein Upgrade nicht infrage kommt, kann es sinnvoller sein, direkt eine externe SRT zu importieren. Mit Tools zur Batch-Neusegmentierung (z. B. der Segmentation-Editor in SkyScribe) lässt sich eine SRT-Datei schnell anpassen und re-exportieren – ohne Menüsuche.
Upgrade oder extern transkribieren?
Überlegen Sie:
- Version & Lizenz: Haben Sie Studio 18.5+?
- Hardware-Performance: Läuft die Neural Engine stabil?
- Projektstatus: Ist ein Upgrade mitten im Schnitt riskant?
- Genauigkeitsbedarf: Müssen Untertitel absolut fehlerfrei sein?
Wenn Sie alle Resolve-Voraussetzungen erfüllen, ist das native Tool praktisch. Wenn nicht – Free-Version, Hardwaregrenzen, enge Deadlines – liefern externe Transkript-Dienste oft schneller und genauer. Mit SkyScribe etwa bekommen Sie fertige Untertitel-Dateien, Übersetzungen in über 100 Sprachen und bearbeitbare Transkripte mit Zeitstempeln, die Sie nur noch importieren müssen.
Fazit
Die Antwort auf „Welche Version von DaVinci Resolve hat automatische Untertitel?“ ist eindeutig: Ab 18.5, Studio-Version, und mit Hardware, die die DaVinci Neural Engine unterstützt. Andernfalls bleibt der Button „Create Subtitles from Audio“ unsichtbar.
Mit der richtigen Konfiguration sparen Sie massiv Zeit – Resolve legt eine editierbare Untertitelspur direkt in Ihrer Timeline an. Für maximale Genauigkeit, Sprecherkennung oder mehrsprachigen Output sind externe Dienste wie SkyScribe trotzdem oft unverzichtbar. Wer weiß, wann er interne Tools einsetzt und wann ein externes SRT sinnvoll ist, arbeitet effizient und liefert Untertitel, die allen Anforderungen gerecht werden.
FAQ
1. Muss ich für KI-Untertitel in Resolve extra zahlen? Nein – wer Studio besitzt, hat die Neural‑Engine‑Untertitel ab Version 18.5 ohne Aufpreis. Upgrades innerhalb derselben Lizenzfamilie sind kostenlos.
2. Kann ein Upgrade meine bestehenden Projekte beschädigen? Neue Versionen öffnen alte Projekte, umgekehrt funktioniert das nicht unbedingt. Immer vorher ein Backup erstellen.
3. Kann ich Untertitel aus Resolve exportieren? Ja – Subtitle-Tracks lassen sich z. B. als SRT für YouTube oder andere Plattformen ausgeben.
4. Kann ich ein externes Transkript in Resolve importieren und gestalten? Klar – SRT-Datei importieren, Timing, Text und Stil direkt in Resolve anpassen.
5. Sind die automatischen Untertitel genau genug für Barrierefreiheit? Als erster Wurf sehr gut, aber professionelle Standards verlangen oft Korrekturen bei Fachbegriffen, Sprecherkennzeichnung und Geräuschhinweisen. Externe Tools können diese Lücken schließen.
6. Warum fehlt die Funktion in meiner Mac-Version? Mac‑App‑Store‑Versionen hängen manchmal hinterher. Bei Neural‑Engine‑Funktionen erscheint der Standalone‑Download meist zuerst.
7. Was, wenn ich die Free-Version nutze? Automatische Untertitel aus Audio gibt es nicht – nur manuellen Untertitel-Import und -Export. Nutzen Sie in diesem Fall externe Transskripte.
