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Taylor Brooks

Italienisch ins Englische: Redewendungen korrekt übertragen

Tipps, wie Sie italienische Redewendungen natürlich ins Englische übersetzen und so saubere Transkripte erstellen.

Einführung

Bei der Übersetzung von Italienisch ins Englische für gesprochene Inhalte – besonders Interviews, Podcasts oder Vorträge – stellen Redewendungen eine besondere Herausforderung dar. Tools, die reine Rohuntertitel liefern, erfassen oft nicht den feinen Bedeutungsgehalt gängiger italienischer Ausdrücke. Das Ergebnis sind wörtliche Übertragungen, die das Publikum verwirren oder den Ton verfälschen. Denken Sie nur an in bocca al lupo („im Maul des Wolfs“), das sinngemäß „break a leg“ heißen sollte – und nicht wie ein surrealistisches Tierbild. Für Sprachlernende, freie Transkriptor:innen und Podcast-Editor:innen gehört das Erkennen solcher idiomatischen Stolperfallen zum Handwerkszeug.

Statt sich mit chaotischen Downloads und Untertiteln abzumühen, die anschließend mühsam bereinigt werden müssen, kann ein Workflow mit Link- oder Dateiupload die Arbeit deutlich vereinfachen. Plattformen wie SkyScribe ermöglichen es, einen YouTube-Link oder eine Audiodatei zu importieren und sofort saubere Transkripte mit Sprecherkennzeichnung und genauen Zeitstempeln zu erhalten. Diese Struktur – eindeutige Sprecherangaben und präzise Zeitmarker – dient als Gerüst, um Redewendungen gezielt zu finden und korrekt anzupassen, sodass kulturelle Genauigkeit und ein flüssiges Englisch gewährleistet sind.


Warum Redewendungen maschinelle Übersetzung ausbremsen

Italienische Redewendungen tragen kulturelles Gedächtnis, Humor und unübersetzbare Bilder in sich. KI tut sich damit oft schwer, diese Nuancen passgenau ins Englische zu übertragen. Wörtliche Übersetzungen neigen dazu:

  • Tonfall und Humor durch zu direkte Wortwahl zu verlieren
  • Regionale Sprachfärbungen (Nord- vs. Süditalien) zu verfälschen
  • Unterschiede in der Höflichkeitsform (Lei vs. tu) zu übergehen, was Nähe oder Distanz verändert
  • Geschlechtsbezogene Formen zu neutralisieren und damit die beabsichtigte Aussage zu verfremden

Wie Fachquellen wie Translator Thoughts und Rosetta Stone betonen, brauchen Redewendungen funktionale Entsprechungen statt direkter Wort-für-Wort-Übersetzung. Oft gilt es, den Ausdruck so umzuformen, dass englischsprachige Hörer:innen dieselbe emotionale Wirkung spüren wie italienische.

Beispiele:

  • In bocca al lupo → „Break a leg“ (aufmunternder Wunsch für Schauspielende, kein Tierabenteuer)
  • Avere le mani in pasta (wörtlich „die Hände im Teig haben“) → „To have a hand in everything“

Im Transkript mit Zeitstempeln und Sprecherwechseln springen solche Fehler sofort ins Auge – und man erkennt, welche Gesprächsmomente als idiomatische Warnsignale markiert werden sollten.


Schritt-für-Schritt-Workflow zum Bearbeiten von Redewendungen

Schritt 1: Transkribieren mit Sprecherlabels und Zeitstempeln

Importieren Sie das Material direkt aus Video oder Audio. Eine Plattform, die Transkripte sofort strukturiert und Sprecher automatisch erkennt, zeigt klar, wer wann welchen Satz gesagt hat. Reine Untertitel-Downloads liefern diese Organisationsebene nicht.

Bei der Bearbeitung eines italienischen Podcast-Interviews helfen Zeitstempel, idiomatische Passagen schnell einzugrenzen – etwa lockere Bemerkungen der Moderatorin, die oft voller umgangssprachlicher Wendungen stecken. So lassen sich kulturell oder humorvoll geprägte Abschnitte gezielt identifizieren.


Schritt 2: Auf Warnsignale für wörtliche Übersetzung achten

Suchen Sie nach idiomatischen Mustern, die leicht zu wörtlichen Fehlübertragungen führen. Typische Kategorien sind:

  • Tiermetaphern (in bocca al lupo)
  • Essen und Kochen (avere le mani in pasta)
  • „Falsche Freunde“ (ähnlich aussehende Wörter mit anderer Bedeutung)
  • Veraltete gesellschaftliche Phrasen (z. B. Fatti uomo! – heute inklusiv umformulieren)

KI-Transkription kann Muster nach Häufigkeit oder ungewöhnlicher Formulierung kennzeichnen, doch die menschliche Überprüfung ist entscheidend: Manche Wendungen sind nur im richtigen Gesprächskontext korrekt zu übertragen. Hilfsmittel wie Giulia Bonatis Idiomen-Glossar bieten klassische und moderne Fassungen, die beim Erkennen helfen.


Schritt 3: Mehrere Übersetzungsvorschläge notieren

Sobald eine Redewendung identifiziert ist, markieren Sie im Transkript mehrere mögliche Übertragungen. Erfassen Sie:

  1. Original auf Italienisch – exakt wie gesprochen
  2. Wörtliche englische Fassung – was die KI liefert
  3. Natürliche englische Entsprechung – sinngemäße Wiedergabe mit passendem Ton
  4. Inklusive bzw. modernisierte Alternative – falls der Originalausdruck überholt oder ausschließend wirkt

Manuelles Annotieren funktioniert, aber Tools mit integrierter Umstrukturierung sind komfortabler. Die automatische Neu-Segmentierung in SkyScribe erlaubt, idiomatische Zeilen separat zu gruppieren – das erleichtert den Wechsel zwischen Vorschlägen und sorgt für saubere Exporte zur Zusammenarbeit mit Übersetzer:innen.


Schritt 4: Bearbeitung auf einzelne Zeitmarken fokussieren

Klare Sprecherlabels machen es möglich, die Übersetzungsdiskussion direkt an bestimmten Momenten im Audiomaterial zu verankern. Statt das gesamte Transkript zu durchsuchen, springen Sie gezielt zu relevanten Passagen – und hören den O-Ton, um den richtigen englischen Ausdruck zu wählen.

Das ist besonders hilfreich bei Podcasts oder Interviews, wo Redewendungen gehäuft in lockeren Gesprächen oder emotionalen Höhepunkten auftreten. Präzises Navigieren per Zeitstempel sichert den Fokus auf die kulturell wichtigen Nuancen.


Schritt 5: Original und Vorschlag gemeinsam exportieren

Geben Sie im Endergebnis sowohl das italienische Original als auch die verfeinerte englische Version an. Ergänzen Sie zu jeder Redewendung kurze Hinweise zu:

  • Regionale Herkunft (Dialektmerkmale)
  • Tonalität (formell/informell, humorvoll, ernst)
  • Kontext (warum die Redewendung hier verwendet wurde)

Für den Export empfiehlt sich eine klare Formatierung mit Gegenüberstellung beider Fassungen. In meinen Workflows werden komplette Transkripte in einem Editor bereinigt und neu strukturiert (mit Funktionen wie in SkyScribe für Satzzeichen, Füllwörter und Groß-/Kleinschreibung). So bleiben die Zeitmarken erhalten und die Lesbarkeit für Redaktionsteams hoch.


Beste Vorgehensweisen für idiomatische Übersetzung aus Audio

Erfolgreiche Anpassung von Italienisch ins Englische bedeutet mehr als Wörter austauschen. Achten Sie auf:

  • Tonfall – Emotion und Stimmung spiegeln statt Wortlaut
  • Kulturelle Entsprechung – Bildsprache wählen, die im Englischen ähnlich wirkt
  • Dialektsensibilität – regionale Bedeutungen erkennen und berücksichtigen
  • Inklusivität – veraltete Formulierungen vermeiden, moderne allgemeinverständliche Wendungen wählen

Mit menschlicher Kontrolle und strukturierten Transkripten lassen sich diese Aspekte ausbalancieren und Fehler der maschinellen Übersetzung gezielt beheben.


Checkliste vor der Veröffentlichung: Ton statt Wörtlichkeit

Vor dem Publizieren sollten Sie prüfen:

  1. Wurden alle idiomatischen Wendungen kulturell passend ins Englische übertragen?
  2. Sind regionale Varianten vermerkt, falls alternative englische Fassungen sinnvoll sind?
  3. Entspricht der englische Tonfall dem beabsichtigten italienischen (formell/informell)?
  4. Wurden inklusive Sprachstandards beachtet?
  5. Sind die Zeitstempel erhalten, um Inhalte später zu segmentieren?

Diese Liste gewährleistet die Balance zwischen originalgetreuer Bedeutung und guter Lesbarkeit für englischsprachige Zielgruppen – entscheidend für Podcasts, Interviews und längere Erzählformate.


Fazit

Die Übersetzung italienischer Redewendungen ins Englische aus Transkripten vereint technisches Feingefühl mit kultureller Präzision. Automatisierte Transkription beschleunigt den Prozess, doch Sprecherlabels, Zeitstempel und klare Segmentierung ermöglichen es, idiomatische Stellen gezielt zu überarbeiten. So werden wörtliche Stolperfallen zu flüssigen, publikumsnahen Formulierungen mit gleicher Wirkung wie im Original.

Anstatt mit fehlerhaften Untertiteln zu kämpfen, setzen Sie auf einen durchdachten Workflow: sauber transkribieren, gezielt nach Redewendungen suchen, mehrere Optionen anmerken, an Zeitmarken fokussiert bearbeiten und erst nach Prüfung der kulturellen Entsprechung veröffentlichen. Mit strukturierten Tools wie SkyScribe lässt sich dieser Ablauf auf jede italienische Audioquelle anwenden – vom YouTube-Interview bis zur aufgezeichneten Vorlesung – ohne Tempo oder Nuancen einzubüßen.


FAQ

1. Warum sind italienische Redewendungen schwer ins Englische zu übersetzen? Sie beruhen auf kulturellen Bezügen, Metaphern und Humor, die selten direkte Entsprechungen im Englischen haben. Um Tonfall und Bedeutung zu bewahren, ist Anpassung nötiger als wörtliche Übersetzung.

2. Wie helfen Zeitstempel bei der Bearbeitung von Redewendungen? Sie ermöglichen es, die exakten Stellen im Original anzuhören, in denen Redewendungen vorkommen, und dadurch den passenden englischen Ausdruck im richtigen Kontext zu wählen.

3. Sollte die wörtliche Übersetzung im Endtranskript bleiben? Während der Bearbeitung ja – zur Transparenz – aber in der veröffentlichten Fassung sollte sie durch kulturell stimmige Entsprechungen ersetzt werden.

4. Kann KI menschliche Übersetzer:innen bei Redewendungen ersetzen? Nein. KI kann mögliche idiomatische Stellen markieren und transkribieren, doch die endgültige Fassung braucht menschliches Kulturverständnis, um Ton und Sinn zu bewahren.

5. Wie gehe ich mit veralteten oder ausschließenden Redewendungen um? Ersetzen Sie diese durch moderne, inklusive Varianten, die denselben Sinn vermitteln, aber verständlich und einladend für ein weltweites Publikum sind. Das Notieren mehrerer Übersetzungsoptionen im Workflow unterstützt diesen Schritt.

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